Nachrichten aus 2015 - 10 Berichte

Freitag, 20. November 2015 - Mit dem Bus auf den Gipfel des Mont Blanc

Der Coropuna bei bestem Wanderwetter
Der Coropuna bei bestem Wanderwetter

"Geht doch gar nicht" - Stimmt, denn als Dominik Hüttner (unser IT-Leiter am Hospital), Ángel unser Guide und ich am 30. Oktober an der Lagune von Pallarccocha aus dem Bus ausstiegen, wäre der 4810 Meter hohe Gipfel des Mont Blanc noch gut 60 Meter über uns gewesen. Auf einen Berg sind wir trotzdem noch gestiegen. Drei Tage später nämlich, standen wir nach einer herausfordernden Tour über Stein, Schnee und Eis auf dem Gipfel des Coropuna. Der Coropuna befindet sich im departamento (=Bundesland) Arequipa und ist mit seinen 6425 Metern der höchste Vulkan und die dritthöchste Erhebung in ganz Peru. Der Berg besteht aus sechs Gipfelkuppen und leider haben wir es lediglich auf den 6383 Meter-Gipfel geschafft, da uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht hat und wir keine weiteren 30 Minuten laufen konnten. Denn bei einer Umgebungstemperatur von ca -25°C bis -30°C und einem Wind der uns beinahe von den Füßen geholt hat, lässt es sich nicht mehr so gut laufen; zudem sind uns 4 Liter Trinkwasser in den Rucksäcken eingefroren, sodass wir sofort den Abstieg in Angriff nehmen mussten. Trotz der Strapazen sind wir unglaublich dankbar, dass wir diese Erfahrung machen durften, denn wir durften Gottes Schöpfung intensiv erleben und bestaunen.

Jedes Mal, wenn ich hohe Berge sehe, denke ich an Psalm 121. Für mich ist das DER Bergsteiger und Bergwanderer-Psalm. Dort heißt es: "Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen. Woher kommt mir Hilfe? Meine Hilfe kommt vom HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat." In Peru glaubten die indigenen Völker, z.T. auch noch bis heute, dass auf den hohen Bergen und Vulkanen Götter wohnen, die besänftigt werden müssen. Das ist sogar verständlich, denn von dem Schmelzwasser der Berge werden die umliegenden Dörfer mit Wasser versorgt und da es hier in Peru nur eine sehr kurze Zeit im Jahr regnet, sind die Menschen gut zehn Monate im Jahr vom Schmelzwasser abhängig und nur etwa zwei Monate vom Regen. Je höher der Berg ist, desto größer ist auch der Gott der darauf wohnt. Die Zeilen aus der Bibel sagen aber etwas völlig anderes. Ich suche nicht auf den Bergen nach Göttern, sondern ich kenne den Gott der die Berge gemacht hat. Von diesem Gott möchte ich Hilfe erwarten; ich bin nicht abhängig oder geliebt von Fels und Gestein, totem Material, sondern von einem lebendigen Gott, der dafür sorgt, dass "meine Füße nicht gleiten", der "mich behütet und nicht schläft." - nach Psalm 121.

Mittwoch 28. Oktober 2015 - Neues Projektkonto AC345400

Aus gegebenem Anlass haben wir für den oben genannten Zweck ein Projektkonto bei der VDM eingerichtet. Im aktuellen Rundbrief Nr.9 vom Oktober 2015 haben wir berichtet, dass wir unter anderem aus Sicherheitsgründen überlegen ein Auto zu kaufen. Außerdem haben 2 Personen aus unserer Familie regelmäßig mit der Übelkeit zu kämpfen, wenn wir uns zwischen Cusco, Curahuasi und Abancay bewegen möchten. Mit diesem Auto wären wir sehr viel flexibler und sicherer unterwegs. Wenn Ihr uns also gerne bei diesem Vorhaben unterstützen möchtet, haben wir hier die dazu benötigten Daten angegeben. Vielen Dank für's darüber nachdenken!

 

IBAN: DE33 2916 7624 0012 5776 00

BIC: GENODEF1SHR

Verwendungszweck: Bacher - Miss.-KFZ AC345400

 

Wie bei Spenden auf unser 'normales' Spendenkonto erhalten Sie eine Spendenbescheinigung die Sie bei der Steuererklärung angeben dürfen.

Dienstag, 13. Oktober 2015 - Eine gelungene Überraschung!

Bestimmt die 2 glücklichsten Ehepaare am 22/08/2015
Bestimmt die 2 glücklichsten Ehepaare am 22/08/2015

Mitte August sind wir für knapp 3 Wochen nach Deutschland gereist um bei Hochzeit von meiner lieben Schwester dabei sein zu können. Um den Kreis der Wissenden so klein wie möglich zu halten, haben wir lediglich einer Hand voll Personen von diesem Plan erzählt; denn der Besuch sollte eine Überraschung werden. Und das ist sie geworden!! Dank unserer Familien war diese Idee überhaupt erst durchsetzbar, denn finanziell war es für uns überhaupt nicht möglich, es auch nur in Erwägung zu ziehen, nach Deutschland reisen zu können. Wir sind überaus dankbar, dass wir bei diesem wichtigen Datum dabei sein durften! Wir durften unsere Eltern, Geschwister,  Nichten und Neffen, (Ur-)Omas und (Ur-)Opas und all die anderen lieben Menschen knuddeln, die uns in unserer Aufgabe hier in Peru unterstützen; finanziell oder moralisch und mit Gebet. Diese knapp drei Wochen haben uns sehr, sehr gut getan und wir durften wieder mit neuer Kraft und Ermutigung nach Peru fliegen. Alina und Melissa haben die jeweils knapp 48h Reisezeit gut mitgemacht, wofür wir auch äußerst dankbar sind.

 

Kaum zurück in Peru gab es schon wieder Einiges zu tun, denn Arbeit bleibt in der Technik meist eher liegen, alsdass sie sich von alleine erledigt. Mittlerweile ist André's Kollege aus der Schweiz wieder am Hospital wofür er überaus dankbar ist, denn jetzt muss er sich nicht mehr mit den Geräten unterhalten ;-)

Im September wurde André sogar zum Mitarbeiter des Monats gekührt.

 

Da wir nun so langsam in den Sommer kommen und die Regenzeit beginnt, bietet sich noch die ein oder andere Wanderung an. Dazu ist André mit einer kleinen Gruppe von insgesamt 4 Leuten nach Soraypampa gefahren um sich dort die Lagune unterhalb des Huamantay-Gletschers anzusehen. Das 3.880 Meter hoch gelegene Lager bietet sich als Ausgangspunkt für eine 3-Tages-Tour nach Machu Picchu an. Wir haben uns allerdings für einen Spaziergang zur Lagune entschieden, dennoch merkt man die Höhe recht schnell wenn man zu besagter Lagune kommen will, denn die befindet sich auf knapp 4.200 Metern und diese nicht ganz 400 Höhenmeter machen sich schneller bemerkbar als bei uns zu Hause im Taunus.

Zwei Wochen später ging es dann zwar nicht nach Machu Picchu, dafür aber zur 'kleinen Schwester' von Machu Picchu - Choquequirao. Dieser Ort ist nicht so touristisch erschlossen wie Machu Picchu, nicht zuletzt weil man einen mehrtägigen Fußmarsch auf sich nehmen muss, wenn man dort hingelangen möchte, also weder Bus noch Zug. Zwischenzeitlich fragt man sich zwar, warum man so eine Tortur auf sich nimmt nur für ein paar alte Steine, aber wenn die Tour hinter einem liegt, weiß man was man geschafft hat und drei Tage einfach mal draußen sein tut auch gut.

Dienstag, 11. August 2015 - (Ein)-Blick in den Schulalltag

Wieder einmal hat das Colegio Diospi Suyana einen knapp 11-minütigen Film zum Schulalltag gemacht und gewährt einen Blick auf die Wünsche und Ziele der Einrichtung. Vielen Dank Jonas für das wirklich gelungene Video!

Freitag, 07. August 2015 - Zwei Wochen mit Dräger

Eigentlich will er eine Abschlussarbeit für sein Studium fertigstellen und sucht sich dazu das Hospital Diospi Suyana aus. Die Reisekosten aus Lima und die Unterkunft zahlt er selbst und bietet uns sogar noch kostenlose Hilfe an. Ein mehr als willkommenes Geschenk, denn hier am Krankenhaus gibt es mehr als genug Arbeit für mindestens 3 Techniker. Er gibt mir Tipps bei den Geräten im OP und ist sich auch sonst nicht zu schade sich die Hände schmutzig zu machen. Nun sind 2 Wochen vergangen und Juan ist nicht nur ein praktischer Kontakt zu Dräger in Peru geworden, sondern mittlerweile auch zu einem guten Freund. Wir wünschen Juan das Allerbeste für sein Studium und für die Zukunft und eine bewahrte Heimreise heute am Freitag.

 

Leider, es ist noch nichteinmal eine Arbeitswoche her, dass ich den gefährlichen Verkehr erwähnt habe, ist am Dienstag den 4. August ein Patient nach einem schweren Motorradunfall im Krankenhaus ums Leben gekommen. Sein Überlebenskampf hat beinahe 24 Stunden gedauert. Man bekommt hier Verkehrsunfälle immer wieder mal mit, aber dieser Fall hat viele Mitarbeiter des Hospitals besonders mitgenommen; vielleicht lag es daran, dass so viele Menschen beteiligt waren, vielleicht auch weil es ein Verwandter eines peruanischen Mitarbeiters war.

 

Einen ausführlichen Bericht dazu findet ihr hier:

Diospi Suyana - Grausam und Brutal

Montag, 03. August 2015 - Nationalfeiertag und Hahnenkämpfe

Flaggen von Curahuasi und Peru
Flaggen von Curahuasi und Peru

Eine ereignisreiche Woche liegt nun hinter uns. In der 'semana patria' feiert ganz Peru seine Unabhängigkeit und die erste Strophe aus der Nationalhymne 'somos libres' (wir sind frei) wird mehr als im kompletten Jahr gelebt. In jeder Straße hängen unzählbar viele peruanische Flaggen und ich frage mich insgeheim, ob wir das in Deutschland überhaupt noch machen könnten, ohne dabei skeptische Blicke von den Nachbarn zu ernten. Nachmittags haben wir als Hospital an der Desfile teilgenommen und sind die gut 100 Meter an der Ehrentribüne vorbeimarschiert; dabei waren alle Abteilungen vertreten: Verwaltung, Ärzte, OP, Reinigunskräfte und Werkstatt-Team, auch das Colegio Diospi Suyana ist wieder auf-marschiert und offen gesagt: die können das mit dem Marschieren besser als wir 'Großen'.

 

Nach der Feier an der 'plaza de armas' wurde ich eingeladen bei dem Finale der regionalen Hahnenkämpfe dabei zu sein. Nichtsahnend sage ich zu und befinde mich um 4 Uhr nachmittags in der 'Kampfarena'. Eine halbe Stunde später beginnt das Programm mit der Nationalhymne, Dankesreden und die Duellanten werden per Kronkorken ausgelost. Heute treten 16 Hähne gegeneinander an um sich in mindestens 8 Kämpfen gegenseitig zu töten. Mein Sitznachbar, offensichtlich genauso ahnungslos wie ich, meinte 'Aah, gallos a navaja' - ich erfahre also mit diesem kurzen Satz, dass die Gockel sich mit gut 10cm-langen Rasierklingen umbringen werden. Und dann ging es auch schon los. Die ersten beiden Kontrahenten gehen aufeinander los und die Federn fliegen, bis nach wenigen Sekunden der erste Sieger feststeht. An dieser Stelle überlasse ich es der Fantasie des Lesers, wie so etwas aussehen könnte.

 

Ende der Woche haben wir uns als Familie vorgenommen nach Cusco zu fahren um unsere monatlichen Einkäufe zu erledigen. Da wir bisher immer Taxi gefahren sind, wollten wir mal die Alternative 'Colectivo' (Minivan) ausprobieren, nicht zuletzt, weil wir Kosten sparen wollten und wir so nicht die üblichen 80 Soles (21€), sondern nur 45 Soles (12,90€) bezahlen mussten. Freitag früh gehen wir also zur Haltestelle und nach 2 Atemzügen spricht uns auch schon der erste Fahrer an. Aber anstatt auf meine Frage zu antworten was er für ein Auto hat und was der Fahrpreis pro Sitz ist, erzählt er mir nur was für ein tolles Auto er hat. Wir lehnen dankend ab.

1,5 Atemzüge später der zweite Fahrer. Er hat so einen Colectivo und die Fahrt kostet 15 Soles pro Sitz, wunderbar. Der kleine Koffertrolley und die Styroporbox sind schnell auf dem Dach festgeschnallt. Die erste Stunde verläuft problemlos, der Fahrer fährt sehr ruhig, überholt nicht an riskanten Stellen und macht sonst auch einen soliden Eindruck. Die zweite Stunde auch super. Weder Alina, noch Melissa, Sandra oder mir ist schlecht geworden. Fahrweise konstant und ruhig. In der dritten Stunde lässt die gute Laune allerdings recht schnell nach, da das Auto nicht mehr schaltet. 'Getriebe im Eimer' ist meine erste, kostenfreie Schnell-Diagnose. Wir sind soweit ruhig, da er rechts rangefahren ist. Schnell ist das Problem behoben und es geht weiter. - dauernd im 1. Gang und bei schreiendem Motor? An einer Steigung kurz vor der Grenze zwischen Apurímac und Cusco bleibt die Kiste wieder stehen. Dieses Mal bin ich eher beunruhigt, da wir in einer Kurve stehen und es übel nach Getriebe stinkt. Zusätzlich brettern ständig 7,5 bis 20 Tonner an uns vorbei und in 'Spur-halten' sind die Jungs hier nicht ganz so gut. Dieses Mal dauert es länger bis der Fehler behoben ist und ich glaube einen langen Draht gesehen zu haben, der in der Motorhaube verschwunden ist. Nunja, wenn es noch bis Cusco hält, soll's mir recht sein, denn aussteigen und auf ein Taxi warten kommt nicht in Frage, da es auf dieser Strecke geradezu unmöglich sein dürfte, eine Mitfahrgelegenheit zu finden in der noch 4 oder zumindest 3 freie Sitzplätze vorhanden sind. Nach ca. 3,5 Stunden (1 Stunde länger als im Taxi) und dem einen oder anderen Gebet kommen wir wohlbehalten in Cusco an, bezahlen brav unsere Fahrt und sind sehr dankbar, dass alles gut gegangen ist. Trotzdem wird der Fahrer an dieser Fahrt nichts verdient haben, denn das Getriebe ist tatsächlich hinüber.

 

Immer wieder merken wir, wie unglaublich wichtig das Gebet hier für uns ist und, dass es Menschen in der gut 11.000 Kilometer entfernten Heimat gibt, die uns im Gebet unterstützen. Man schraubt seine Bedürfnisse herunter und nimmt Dinge in Kauf, die in Europa undenkbar sein dürften, aber es gibt auch Dinge die wir eben nicht in der Hand haben; beispielsweise den Verkehr auf der Panamericana, andere Verkehrsteilnehmer die es eilig haben, betrunken sind oder einfach nicht mit der Leistung der Autos umgehen können und sich selbst überschätzen. Da wir hier in unseren Berufen arbeiten, passiert es hin und wieder, dass wir vergessen, dass wir in der Mission unterwegs sind und das ein sehr angegriffenes Arbeitsfeld ist.

 

Vielen Dank also für Euer Gebet! - Nicht aufhören

Sonntag, 19. Juli 2015 - Neulich an einem Samstagmorgen

Gruppe der freiwilligen Helfer von Diospi Suyana
Gruppe der freiwilligen Helfer von Diospi Suyana

Früh morgens um 6 Uhr trafen wir uns auf dem Parkplatz des Hospitals um uns auf 5 Autos zu verteilen. Nach einem Gebet fuhren wir auch schon los. Es ging rund 2 Stunden über Stock und Stein in das kleine Bergdorf ''Ccocha''. Begrüßt wurden wir anfangs hauptsächlich von grasenden Stieren und Schafen, denn ein Dorf im Bergland Perus sieht ein wenig anders aus als ein Dorf in Deutschland. Ziel war die Schule des kleinen Ortes, welche wir kurzerhand in eine kleine Klinik, mit

4 Behandlungsräumen, einer Apotheke und der Patientenaufnahme umgebaut haben. Weit und breit waren 3 bis 4 Häuser zu sehen, eines mehr konnten wir entdecken, als wir die Lagune umrundet haben. In der näheren Umgebung waren sicherlich noch weiter kleine Adobehäuser zu finden.

 

Als Parallelprogramm für die Behandlungen und Wartezeiten, haben 29 Mitarbeiter des Hospitals dafür gesorgt, dass es nicht langweilig wurde. So gab es ein Kinderprogramm, Andachten von unserem Pastor des Krankenhauses und Hygienetipps aus der Zahnklinik.

 

Als Dankeschön der Bewohner des Dorfes gab es nachmittags Kartoffeln mit Käse und nachdem der letzte Patient behandelt werden konnte, hieß es zusammenpacken, eine halbe Stunde die Aussicht und die Lagune genießen und dann wieder abwärts Richtung Curahuasi. Insgesamt war es eine sehr wertvolle Erfahrung. Man wächst mit dem Krankenhaus-Team weiter zusammen und ich durfte wieder sehen, wie dankbar wir für unsere medizinische Versorgung sein können.

Freitag, 29. Mai 2015 - ''Schweres Erdbeben in Curahuasi!''

Im Notfall braucht man jede helfende Hand
Im Notfall braucht man jede helfende Hand

So, oder so ähnlich könnte man es eines Tages in der Zeitung lesen. Denn so unwahrscheinlich ist das nämlich gar nicht. Täglich gibt es kleinere Beben in ganz Peru und manchmal ist auch ein Größeres dabei. Um für diesen Ernstfall vorbereitet zu sein haben wir heute im ganzen Land eine Erdbebenübung durchgeführt; sogar mein Mobilfunkanbieter hat mich darüber informiert.

 

Dazu wurden in der Innenstadt und in der Markthalle Menschen geschminkt, die verschiedene Verletzungen darstellen sollten. Diese 'Verletzten' wurden von allen Krankenhäusern und Stationen im Ort, sogar von der Feuerwehr per Krankenwagen abgeholt und versorgt. Im Ernstfall hätten wir also vielen Schwerverletzten das Leben retten können. Wir selbst konnten in unserem Unimog 5 Menschen zum Hospital Diospi Suyana transportieren. Was für einige Marktbesucher eher amüsant war, hat uns schon sehr bewegt, denn man stellt sich die Frage: "Was, wenn das jetzt echt wäre?" Gott sei dank kommen solche Dinge aber eher selten vor.

Mittwoch, 27. Mai 2015 - News, Rundbrief und ein Video

Jippieeeh, unser Rundbrief mit der Nummer 8 kommt quasi frisch von der Tastatur auf Euren Bildschirm und nicht nur das. Nein! Wir haben sogar ein Video gemacht in dem wir Euch zeigen möchten wie wir uns nun so langsam eingelebt haben und einen kleinen Einblick in unseren Alltag gewähren. Habt viel Freude damit.

Dienstag, 24. Februar 2015 - Längst überfälliges Update

Lange war es etwas still auf unserer Website. Jetzt möchten wir doch kurz nachholen, was wir in den letzten Wochen erlebt haben.

 

Mitte Dezember durften wir mit einer befreundeten Missionarsfamilie ein Wochenende im Colca Canyon verbringen. Nur etwa zwei Stunden von Arequipa entfernt befindet sich eine unglaublich schöne und weite Landschaft. Der Colca Canyon soll übrigens, je nach dem wen man befragt, an der tiefsten Stelle beinahe doppelt so tief sein wie der Grand Canyon.

 

An Weihnachten waren wir zum ersten Mal in Curahuasi und haben dort mit unseren Freunden Weihnachten gefeiert. Stefan und Tabea Seiler kennen wir schon sehr lange Zeit aus Deutschland. Gemeinsam mit ihren Kindern hatten wir einige schöne Tage. Wir konnten auch zum ersten Mal das Krankenhaus und die Schule sehen. Es war schon ein bewegender Moment, den Ort zum ersten Mal zu sehen.

 

Im Januar und Februar hatten wir noch mal 6 Wochen Sprachschule. Endspurt war angesagt und wir haben noch einmal richtig viel gelernt. In der Woche vor unserem Abschied waren wir mit unserer Klasse zum Abschluss gemeinsam in einem Tierpark. Fast ein halbes Jahr intensiver Zeit liegt nun hinter uns und Freundschaften sind entstanden. Auch die Kinder hatten ihren letzten Tag im Kindergarten in Arequipa. Für Alina bedeutete es auch ihren tatsächlich letzten Kindergartentag. In einer Woche startet für sie die Schule im Colegio Diospi Suyana.

 

Nach unserer Sprachschulzeit hatte wir in der letzten Woche noch die Gelegenheit für einige Tage in einem Missionshaus am Meer etwas Urlaub zu machen. Die Zeit hat uns sehr gut getan.

 

Nun sind wir in Cusco und besorgen noch einige Dinge, die wir in Curahuasi genötigen werden.

 

Morgen (Mittwoch, den 25. Februar) heißt es dann: Auf nach Curahuasi!

 

 

Anbei eine Bildergalerie. Einige Bilder sind auch in unserem Rundbrief zu finden . Hier aber nun vergrößert und besser anzusehen.

Unsere monatlichen Spenden

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